Fachkundige Bewertung

Eine fachkundige Jury aus den Bereichen Mathematik, Umwelt und Präsentation wird eure Beiträge bewerten und die Gewinner küren.
Umweltwissenschaftlerin und Inhaberin des futurlabor- Institut für systemische Zukunftsgestaltung, Coach im Bereich Nachhaltigkeit
Beste Mathenote: 2
Schlechteste Mathenote: 4+

Mathe...war in der Schule nicht mein Lieblingsfach, erst im Studium und Beruf habe ich das Jonglieren mit Zahlen zu schätzen gelernt. Zahlen und Formeln sind praktische Werkzeuge, um auf Umweltprobleme aufmerksam zu machen, sie zu analysieren und Lösungen zu finden. Wer Zahlen geschickt nutzt, kann Fakten schaffen, um Änderungen zu bewirken. Die Forschung rund um den Klimawandel ist ein gutes Beispiel dafür: Welchen Unterschied errechnete Gradzahlen und Zentimeter eines möglichen Wasseranstiegs sind. Welche Änderung wünscht ihr euch für diese Welt? Und wie könnt ihr mit den Zahlen so jonglieren, dass ihr ein Stück zur Lösung beitragt?
Ich freue mich auf eure Beiträge – besonders auf Präsentationen die mit Neugier recherchiert und mit Begeisterung zusammengestellt sind!

www.futurlabor.de
Susanne Rodemann-Kalkan
Gerriet Danz
Experte für Innovation und Kommunikation
Mehrfachgründer, Bestsellerautor

Beste Mathenote: 2-
Schlechteste Mathenote: 4+

Ich hatte leider kein großes Glück mit Mathelehrern, bin aber fest davon überzeugt, dass die Freude an Mathe vor allem mit der Präsentation des Lehrers zu tun hat.
Wie wird Mathe kommuniziert? Wie sehr ist der Lehrer in der Lage, Mathematik nachvollziehbar für die Schüler in deren Lebensalltag zu integrieren? Und dieser Gedanke passt doch hervorragend zur diesjährigen Aufgabenstellung des Vektoria Awards: Denn die Schüler sollen den Zusammenhang zwischen Mathematik und Umwelt in einer möglichst kreativen Präsentation umsetzen. Und damit ergibt sich für Lehrer wie Schüler ein weiteres Themenfeld: Wie eng sollte Mathematik und Kommunikation verknüpft werden? Meine Meinung: Sehr eng! Viel Freude dabei!

www.gerrietdanz.com
www.praesentarium.com
Prof. Dr. Hans-Georg Weigand
Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an der Universität Würzburg
Beste Mathenote: 1
Schlechteste Mathenote: 3

Es stand zwar schon sehr bald fest (wohl irgendwann in der Mittelstufe), dass ich etwas Naturwissenschaftliches machen werde, aber da gab es doch ganz verschiedene Möglichkeiten. Verfahrensingenieur (weil unser Chemielehrer – den ich sehr schätzte – das einmal werden wollte), Astronom (da die Weite des Weltalls mich reizte) oder Zahnarzt (da ich mir – bei den vielen Stunden, die ich dort als Jugendlicher verbrachte – dachte, dass ich das wohl auch könnte). Vielleicht war es dann doch mein Mathematiklehrer in der Oberstufe, der mich dahingehend beeinflusste, Mathematik und Physik für das Lehramt zu studieren. Mathematik war mir immer leicht gefallen, außer zu Beginn der Mittelstufe, als die Zahlen durch die – für mich zunächst – undurchschaubaren Buchstaben ersetzt wurden (deshalb obige 3). Während des Studiums und zu Beginn meiner Lehrtätigkeit an der Schule war ich durchaus noch der Mathematik und der Physik gleichermaßen zugetan. Die Stelle an der Uni im Bereich der Mathematik war irgendwie Zufall, die war halt damals gerade frei. Seitdem habe ich – gegenüber meinem Studium – eine ganz neue Seite der Mathematik kennengelernt, eine Mathematik die Kreativität erfordert, durch Problemstellungen herausfordernd ist, eine Mathematik die schön ist und die Klang hat.

www.dmuw.de
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